Donnerstag, 11. Februar 2016

Eine Tasche für Rom und für meinen Papa

Mein Papa konnte immer alles noch gebrauchen und hat dementsprechend alles aufbewahrt. Ich konnte das früher nie wirklich nachvollziehen. Nachdem er gestorben war, habe ich mit meiner Mutter unter anderem zwei alte Bundeswehrzelte im Keller gefunden. Ich habe mir vorgenommen, als Andenken an ihn, mir eine Tasche daraus zu nähen. Für unsere Romreise habe ich mich endlich mal wieder an die Nähmaschine gesetzt. Der Zeltstoff ist unheimlich leicht, ziemlich robust und ließ sich super verarbeiten. Ich wollte dazu gerne einen Ledergurt haben, aber da hat meine Maschine sich geweigert. Wir haben hier in Oldenburg am Schloßplatz einen tollen Schuhmachermeister mit einer wunderschönen kleinen Werkstatt, in der Herr Simme Schuhe maßanfertigt. Hier war es kein Problem, einen passenden Ledergurt für meine Tasche machen zu lassen.
Jetzt habe ich meine neue Tasche drei Tage durch Rom getragen, mich gefreut und oft an meinen Papa gedacht.
Der hat bestimmt von oben runtergeguckt und gegrinst, weil seine Tochter auch so einiges noch gebrauchen kann.











Und schnell damit zu RUMS


Schnitt: "Alles drin" von Farbenmix